Auenquartier an der Ilm in Pfaffenhofen

Urbane Nutzungsmischung zwischen Bahnhof und Au

Architektonischer und landschaftsplanerischer Wettbewerb - 2. Preis

Ausloberin: Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG

Der Standort an der südlichen Einfahrt von Pfaffenhofen, direkt am Bahnhof und gleichzeitig in der Natur bietet die Grundlage für ein vielfältiges Quartier hinsichtlich städtebaulicher, nutzungsspezifischer und freiräumlicher Aspekte mit hoher Lebensqualität. Die Einbindung der Natur sowie die Schaffung der räumlichen Voraussetzungen für urbanes Leben ist der Leitgedanke dieses Entwurfs.

Zusammen mit dem gegenüberliegenden Bahnhof Pfaffenhofen definiert das 7-geschossige Eckgebäude den Stadteingang. Die Zäsuren auf beiden Seiten gliedern den Gebäudekomplex und geben teilweise Durchblicke ins Innere. Die Randbebauung übernimmt den baulichen Lärmschutz. Sie ist überwiegend nutzungsneutral mit Geschosshöhen bis 3,20 m konzipiert, sodass je nach Bedarf Wohnungen oder Büroräume untergebracht werden können. Im Erdgeschoss zum öffentlichen Raum sind Verkaufsflächen vorgesehen, weitere Büroflächen, welche mit darüberliegenden Wohnflächen zu „live/work“ Einheiten kombiniert werden können. Schutzbedürftige Wohn- und Schlafräume sind vorwiegend in den ruhigen Innenhof ausgerichtet, die Räume an den Verkehrsflächen sind durch Kastenfenster oder Loggien lärmgeschützt.

Die 4-geschossige Bebauung im Innerem bietet Raum für unterschiedliche Wohnformen. Ein zentral gelegener Gemeinschaftsraum rundet das Angebot ab. Die Stellplätze sind in einer Tiefgarage im nördlichen Teil des Grundstücks untergebracht. Die zukünftigen BewohnerInnen der westlich gelegenen Punkthäuser erreichen die Tiefgarage über ein zentrales Treppenhaus, die Treppenhäuser der Randbebauung führen bis in die Tiefgarage.

Bearbeitung 2020
13.800 m² Wettbewerbsumgriff
3.000 m² Gewerbeflächen - BGF
115 Wohnungen