ZU DEN BEREICHEN
WipflerPLAN unterstützt Helferorganisationen
Auch Mitarbeiter:innen im Einsatz für die Feuerwehren
Das Hochwasser Anfang Juni im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm hat die Region schwer getroffen. Bei WipflerPLAN waren Mitarbeiter:innen als Mitglieder der lokalen Feuerwehren im Einsatz – und ein Teammitglied hat mit einem Benefizkonzert im Nachgang Spenden für die Opfer gesammelt.
Hettenshausen / Baar-Ebenhausen / Allershausen / Hohenwart
Die Feuerwehren vor Ort hatten alle Hände voll zu tun: Sie füllten Sandsäcke, sicherten gefährdete Gebäude, evakuierten Familien aus betroffenen Häusern und pumpten in den Folgetagen etliche vollgelaufene Keller leer – inklusive der Ölwehr bei heizölbelastetem Schmutzwasser.
Durch vereinzelte Hangrutsche sind in Hettenshausen einige Bäume in die Ilm gestürzt, die aufwendig entfernt wurden, um den Rückstau der Ilm Richtung Hauptort zu vermeiden. Die Feuerwehr Hettenshausen wurde außerdem zur Unterstützung nach Baar-Ebenhausen gerufen, da dieses Gebiet durch das Übertreten der Paar noch stärker getroffen war, als die Gemeinde Hettenshausen. In Allershausen kam es durch die Überflutung der Glonn zu einem Jahrtausendhochwasser, in Hohenwart trat die Paar über die Ufer, sodass Teile des Marktkerns evakuiert werden mussten.
Herausfordernder Einsatz für die Helfer:innen
Bei ihren zahlreichen Aktionen hatten die Feuerwehren mit großen Herausforderungen zu kämpfen: Mal musste das Feuerwehrgerätehaus evakuiert werden, dann das Sandsackfüllen vom Gerätehaus zum Bauhof verlagert werden. Mal schwammen Heizöltanks auf und schlugen leck oder zerbersten durch den Druck des Wassers. Dadurch wurden Keller, Umwelt, andere Gebäude und auch Einsatzkleidung kontaminiert. Dann gingen Tauchpumpen kaputt, Gerätschaften und Mannschaft, die teilweise unter schwerem Atemschutz arbeitete, gingen an die Leistungsgrenze. Ganze Orte waren zeitweise stromlos und damit die Kommunikation mit der Notrufzentrale bei Großschadenslagen erschwert. Nicht zu vergessen: Die Verpflegung für mehrere Hundert Personen im Einsatz musste über mehrere Tage auf die Beine gestellt werden.
WipflerPLAN spendet 5.500 Euro
Um die Arbeit der regionalen Institutionen zu unterstützen, hat WipflerPLAN an die Feuerwehren Hettenshausen, Hohenwart, Scheyern und Allershausen sowie dem THW Freising jeweils 500 Euro überwiesen. Auch am gut besuchten Benefizkonzert des Intakt-Musikinstituts in Zusammenarbeit mit der Band „Pfahofara Buam“ beteiligte sich WipflerPLAN mit weiteren 3000 Euro Spende. Die Einnahmen gehen zugunsten des Vereins „Familien in Not Pfaffenhofen“. Der Verein lässt den vom Hochwasser am schwersten betroffenen Menschen im Landkreis Pfaffenhofen Mittel für schnelle Hilfen zukommen.
Das Geld können nicht nur die betroffenen Bürger:innen gut gebrauchen, auch die Feuerwehren haben Bedarf: Sie wünschen sich neue Tauchpumpen, sogenannte „Wasserschlucker“, neue Einsatzkleidung oder eine Hardware für Satelliteninternet, um im Krisenfall unabhängig vom Telefonfunknetz zu sein. Außerdem sollen Ölwehrkonzepte ausgearbeitet werden und das aktuelle Hochwasser dokumentiert werden, um bei zukünftigen Ereignissen einen Einsatzplan an der Hand zu haben.







