Ungebremst zur Arbeit

Pendeln auf der neue Radschnellverbindung an der B 13 nach München

Foto: ©Stadt Göttingen/Christoph Mischke

Ein Trend, der sich schon vorher abgezeichnet hat, kommt mit der Corona-Pandemie voll zum Tragen: Radfahren ist so beliebt wie nie. Die Zukunft der Mobilität bewegt nicht nur die Automobilindustrie, sondern vor allem auch die Gemeinden und Kommunen. Die Landeshauptstadt München sowie ihre Landkreise sind bei der Planung und Umsetzung neuer Wege bereits aktiv.

Das Staatliche Bauamt Freising plant den Bau eines Radschnellweges zwischen der Landeshauptstadt München und den Gemeinden Garching und Unterschleißheim. Der Radschnellweg verläuft dabei größtenteils entlang der B 13. Durch den Bau soll die Attraktivität der Fahrradbenutzung insbesondere für Pendler im regionalen Verkehr deutlich verbessert werden.

WipflerPLAN plant den ersten Abschnitt dieses Pilotprojekts zwischen der Ingolstädter Straße am Ortsrand der Landeshauptstadt und dem Ortseingang Garching. Die Trasse quert in ihrem Verlauf sowohl die BAB 99 als auch die stark befahrene B 471 mittels neuer Brückenbauwerke. So kann der Radverkehr in zwei Richtungen ungehindert fließen. Ziel ist es, dem Radverkehr die Vorfahrt zu geben und dafür den bestehenden Geh- und Radweg auf einer Länge von 5 km von derzeit 2,50 auf 6,50 m zu verbreitern. So erhalten dann bis zu 8.000 Radler täglich freie Fahrt ans Ziel!

Hier wird verbreitert: Radfahrer und Fußgänger werden künftig fast dreimal so viel Platz haben.

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