Technologiepark Manching geht in die Umsetzung

Erschließung eines leistungsfähigen Gewerbestandorts

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Ein Meilenstein für den Wirtschaftsstandort
Am 9. April 2026 markiert der feierliche Spatenstich den offiziellen Beginn der Bauarbeiten für den Technologiepark Manching. Die Teilnahme hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter der Politik zeigt die Relevanz des Projektes. Neben Staatsminister Hubert Aiwanger nahmen sich die Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl und Christian Moser, die Landtagsabgeordneten Karl Straub und Roland Weigert sowie Landrat Albert Gürtner die Zeit den Beginn der Erschließungsarbeiten für den langersehnten zukunftsträchtigen Hochtechnologiestandort zu feiern. Gemeinsam mit den Investoren nahmen sie nach Grußworten von Erster Bürgermeister Herbert Nerb, Staatsminister Aiwanger und Landrat Albert Gürtner, den speziell für das Ereignis gravierten Spaten in die Hand.

Alle Redner betonten die große Bedeutung des Technologieparks für Manching und die gesamte Region. Mit dem Projekt entsteht ein zentraler Standort zur Festigung und zum weiteren Ausbau des Luft- und Raumfahrtstandorts. Trotz des langwierigen Genehmigungsprozesses – insbesondere aufgrund der herausfordernden archäologischen Situation – wurde die konstruktive und enge Zusammenarbeit sowie das Engagement aller Beteiligten ausdrücklich gelobt.

„Die Kelten wären stolz“, so Minister Aiwanger und unterstrich damit die Strahlkraft und Dimension des entstehenden Hochtechnologiestandorts.

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Raum für Innovation und Wachstum

Das Projekt umfasst die Erschließung eines rund 3,5 Hektar großen Areals mit Perspektive auf eine Erweiterung. Ziel ist die Schaffung eines leistungsfähigen Umfelds für bis zu 2.000 Beschäftigte in unmittelbarer Nähe zu bestehenden industriellen und technologischen Einrichtungen. Die Anforderungen an Planung und Umsetzung sind dabei ebenso vielschichtig wie anspruchsvoll.

WipflerPLAN als Erschließungsträger

WipflerPLAN übernimmt in diesem Projekt die Rolle des Erschließungsträgers und verantwortet damit die koordinierte Entwicklung des gesamten Gewerbegebiets – von der Planung über die Genehmigung bis hin zur Umsetzung. In dieser Funktion steuert WipflerPLAN sämtliche Projektbeteiligte, bündelt die fachlichen Anforderungen und gewährleistet eine wirtschaftliche sowie termin- und qualitätsgerechte Realisierung.

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Leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur

Im Fokus steht eine leistungsfähige verkehrliche Anbindung: Die Straße „Am Wald“ wird auf rund 500 Metern unter Verkehr vierstreifig ausgebaut und bildet künftig die zentrale Zufahrt. Ergänzt wird dies durch die Erschließungsstraßen sowie einen neu gestalteten, lichtsignalgeregelten Knotenpunkt. Grundlage der Planung ist eine Verkehrsuntersuchung mit einem Prognosehorizont bis 2035 und einer Belastung von bis zu 15.000 Fahrzeugen täglich.

Nachhaltiges Regenwassermanagement

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung. Aufgrund begrenzter Flächenverfügbarkeit, hoher Grundwasserstände und fehlender Vorflut hat WipflerPLAN ein dezentrales Entwässerungskonzept entwickelt. Das anfallende Oberflächenwasser wird oberflächennah gesammelt und über straßenbegleitende Mulden zur Versickerung gebracht. Ergänzend wurden wasserrechtliche Genehmigungen für entsprechende Anlagen eingeholt.

Integrierte Ver- und Entsorgungsplanung

Auch die technische Infrastruktur wurde integrativ geplant: Neben der Herstellung von Schmutzwasserkanälen und der Anbindung an bestehende Druckleitungen umfasst das Projekt den Ausbau der Trinkwasserversorgung inklusive Abstimmung von Löschwasserkonzepten.

Freiraumqualität und ökologische Integration

Besonderes Augenmerk gilt den freiraumplanerischen Qualitäten. Bestehende Naturstrukturen, wie der Eichenbestand der „Geisenfelder Allee“, werden erhalten und in das Gesamtkonzept integriert. Ergänzend entstehen Aufenthaltsflächen sowie ein durchgängiges Fuß- und Radwegenetz, das die Nutzungsqualität für die zukünftigen Beschäftigten deutlich erhöht.

Bauen im sensiblen Umfeld

Eine besondere Herausforderung stellt die Nähe zu einem bedeutenden Bodendenkmal – dem Manchinger Oppidum - dar. In enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden hat WipflerPLAN  eine Bauweise für die erforderliche Infrastruktur des Technologieparks entwickelt, die Eingriffe in archäologisch sensible Schichten auf ein Minimum reduziert.

Ganzheitliche Planung und Umsetzung

Neben der Rolle als Erschließungsträger erbringt WipflerPLAN sämtliche Planungs- und Überwachungsleistungen – von der Objektplanung der Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke über die Freianlagenplanung bis hin zur örtlichen Bauüberwachung und SiGeKo-Leistungen. Damit liegt die Projektverantwortung über alle Leistungsphasen hinweg in einer Hand.

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Ausblick

Mit dem Spatenstich beginnt nun die sichtbare Umsetzung eines Projekts, das die wirtschaftliche Entwicklung der Region langfristig stärken wird.